29 November 2013 - 20:30
Freitagsgebet in Teheran

Das Ziel der Islamischen Republik Iran bei den Atomgesprächen mit der G5+1 in Genf besteht in der Respektierung und Anerkennung der iranischen Nuklearrechte durch die Weltmächte.

Ayatollah Mohammad Emami Kaschani verwies bei seinen Predigten des Teheraner Freitagsgebetes auf den Erfolg des iranischen Verhandlungsteams bei den Atomgesprächen. "Das einzige Ziel Irans bei diesen Gesprächen bestand in der Respektierung der friedlichen Atomaktivitäten Irans und Anerkennung dieses Rechtes", sagte er. Im Gegensatz zu den Behauptungen und Agitationen mancher westlicher Länder und Israels, Iran strebe die Herstellung von Atomwaffen an, strebe die IRI nicht nur keine Atomwaffen an, sondern sie sei im Rahmen der Sicherheit und Ruhe in der Region gegen die Herstellung jeglicher Massenvernichtungswaffen, so Kaschani weiter. Nach der Vereinbarung in Genf sollte nun der Westen im Rahmen der Vertrauensbildung seine nicht zu rechtfertigenden Sanktionen gegen Iran beenden, damit seine Vorgeschichte in Lügengeschichten und Wortbruch nicht für die Weltbewohner augenscheinlich werden, betonte er.